Svetlana Sokolova

Die aus Russland stammende Svetlana SOKOLOVA absolvierte alle ihre drei Klavierstudien mit Auszeichnung: bei Revekka Gitlin und Boris Belizkij an der Musikfachschule in Tscheljabinsk, bei Alexandr Satz an der Moskauer Gnesin-Musikakademie und an der Grazer Kunstuniversität. Sie erhielt dadurch die Berufsbefähigung einer Konzertpianistin, Kammermusikerin, Korrepetitorin und Pädagogin und den Titel Magistra artium verliehen.

 

Bereits in den ersten Studienjahren begann ihr aktives Konzertleben, das sie an viele wichtige Konzertpodien in Russland und in mehreren europäischen Ländern führte, vor allem in Österreich, das mittlerweile zu ihrer zweiten Heimat geworden ist. Seit ihrem Debüt hier vor über 20 Jahren spielte sie mit dem Grazer Musikhochschulorchester und den Grazer Symphonikern, im Wiener Konzerthaus, im Palais Schwarzenberg, bei der Wiener Gesellschaft der Opernfreunde und in der Hofburg, im Musikverein für Steiermark, in fast allen Grazer Konzertsälen (mehrmals im Stefanien- und Minoritensaal), sowie bei vielen Internationalen Musikfestivalen wie dem „Steirischen Herbst“, dem St. Pauler Kultursommer, dem „Classics in Styria“ u.a. Vielfache Einladungen von Konzertveranstaltern wie der Wiener Gesellschaft für Musiktheater, den Grazer EPTA-Kongressen, des Internationalen Musikfestivals Hartberg, des Künstlerkreises Burg Strechau u.a. unterstreichen ihre vielseitigen Konzertaktivitäten.

 

Svetlana Sokolova ist Preisträgerin mehrerer Musikwettbewerbe, u.a. des 5. Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerbs in Pörtschach am Wörthersee und des 4. Internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz.

Kritiker bezeichnen sie als „Konzertpianistin von überragendem Format“, als „geradezu phänomenale Pianistin“ mit „enormer musikalischer Ausstrahlung“. In einem der letzten Presseberichte hieß es: „Die Musik schien dieser Magierin der Tasten aus dem Klavier entgegen zu kommen, wie sie es wünschte. Die Schlichtheit ihres Auftretens bildete den Kontrapunkt zur Aussagekraft ihrer Interpretationen.“

Ihr breites Repertoire reicht von Frühbarock bis zur Gegenwart, sowohl im Solo- wie auch im Kammermusikbereich und in der Vokalbegleitung, in denen sie sich durch ihre künstlerischen Fähigkeiten und Erfahrungen, ihre Einfühlsamkeit und Zuverlässigkeit auch einen Namen machen konnte. Höhepunkte waren ihre Auftritte mit herausragenden Musikern wie der KS Joanna Borowska, Eva Bártfai, Natela Nicoli und dem KS Ernst-Dieter Suttheimer, sowie die Zusammenarbeit mit vielen namhaften Sängern wie Martin Klietmann, dem KS Gottfried Hornik, Vladimir Chernov, Mariana Nicolesco, der KS Marjana Lipovsek u.a.

 

All diese rege Konzerttätigkeit verbindet Svetlana Sokolova bereits seit ihrer Studienzeit mit intensiver Korrepetitions- und Unterrichtsarbeit: zuerst an der Tscheljabinsker Musikfachschule, dann am Grazer Opernhaus. Seit 1995 ist sie an der Grazer Kunstuniversität engagiert, wo sie bei unzähligen Konzertveranstaltungen mitwirkte und derzeit Gesangs- und Klavierstudierende betreut. Hinzu kommen die Beschäftigungen am J.-J.-Fux-Konservatorium und am Next Liberty Theater in Graz, sowie bei zahlreichen internationalen Musikfestivalen, Meisterkursen, Vorsingen, Auswahlspielen und Wettbewerben. Die Künstlerin ist auch in vielen ORF-Aufzeichnungen und -Live-Sendungen zu hören.

 

 

 

Tatiana Maksimova

Tatiana Maksimova wurde 1978 in St. Petersburg geboren und begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. Am Mariinsky-Theater war sie Kinderchorleiterin, Ballettkorrepetitorin und Pianistin im Orchester. Als Orchesterpianistin spielte sie mit dem Philharmonischen Orchester St. Petersburg unter Yuri Temirkanov und Alexander Dmitriev. 2003 bis 2005 absolvierte sie an der „Carl Maria von Weber“-Musikhochschule Dresden das Fach Musiktheaterkorrepetition und erarbeitete u.a. an der Semperoper Dresden verschiedene Opernproduktionen. Von 2007 bis 2010 war sie Solorepetitorin am Theater Bremen sowie Chorleiterin des Kirchenchores von St. Georg. Seit Herbst 2010 ist sie an der Kunstuniversität Graz am Institut für Musiktheater beschäftigt. Konzertauftritte als Pianistin und Kammermusikerin hatte sie in Russland, Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Liechtenstein und Österreich.